Die URL dieser Seite:
Status: Auswanderung aus Südwestdeutschland > Bedeutende Auswanderer > Die Gründung von Vereinen

Die Gründung von Vereinen

Die Auswanderung war ein einschneidender Akt, der die Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung herausriss, dennoch blieben die Erinnerungen an die alte Heimat - die mit größerem zeitlichen Abstand zum Auswanderungstermin an Verklärtheit zunahmen - auch in der neuen Welt lebendig. Die Übernahme positiv bewerteter Traditionen bewies die emotionale Verbundenheit der Auswanderer, in deren Brust noch lange "zwei Seelen" wohnten, mit ihrer zurückgelassenen Heimat. Davon zeugen neben dem regen Briefverkehr zwischen Ausgewanderten und Daheimgebliebenen vor allem die Vereinskultur in den USA, die überwiegend auf deutsche Wurzeln zurückgeht. Der ausgewanderte badische Revolutionär Friedrich Hecker hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des amerikanischen Turnvereinswesens Mitte des 19. Jahrhunderts.


Plakat der Einladung zum 1. Stiftungsfest des Schwabenverein New York, 1931

Einladung zum 1. Stiftungsfest des Schwabenverein New York, 1931 (Quelle: HSTAS E 130b Bü 582)