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Quellen im Landesarchiv

Die staatlichen Archive bieten zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten zur Familienforschung, insbesondere aus der Zeit vor 1806. Es handelt sich um Unterlagen aus der Verwaltungstätigkeit staatlicher Behörden und ihrer Vorgängerinstitutionen im deutschen Südwesten. Nur in den wenigsten Fällen sind diese Unterlagen allerdings nach Personen geordnet.

Quellentyp Bestand

Militärische Quellen

Musterregister (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 28 a),
Stammrollen (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 30a, E 297, M 434-M 569),
Lazarettkartei I. Weltkrieg (Hauptstaatsarchiv Stuttgart M 598),
Gefallenenkartei I. Weltkrieg (Hauptstaatsarchiv Stuttgart M 599-M 606)
Stammrollen und Akten des XIV. Armeekorps (Generallandesarchiv Karlsruhe 456)

Finanz- und Wirtschaftsquellen

z.B. Lagerbücher (Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 4 - B 5, H 101 - H 237),
Beraine (Generallandesarchiv Karlsruhe 66)
Leibeigenenbücher (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 298, B 4 a),
Zins- und Haischbücher (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 297, A 468, B 5 a - B 5 b),
Ämterrechnungen (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 302-A 303),
Steuerlisten (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 54 a)
Erbteilungen, Verlassenschaftsakten (Generallandesarchiv Karlsruhe, 229)

Personenbezogene Unterlagen

Personenstandsregister (Hauptstaatsarchiv Stuttgart J 386; nur jüdische Gemeinden),
Dienerakten (Generallandesarchiv Karlsruhe 76)
Standesbücher 1810-1869 für Nordbaden (Generallandesarchiv Karlsruhe 390)
Standesbücher 1810-1869 für Südbaden (Staatsarchiv Freiburg L 10)
Unterlagen der badischen Notare, v.a. Abt. II und IV (Verträge, Verlassenschaftsakten (Generallandesarchiv Karlsruhe und Staatsarchiv Freiburg))


Diese Quellen sind für die Zeit des Alten Reiches (bis 1806) entsprechend ihrer Entstehung in einem bestimmten historischen Raum zugeordnet. Daher ist der Ort, an dem sich der gesuchte Vorfahre aufgehalten hat, von besonderer Bedeutung. Nach Feststellung der Herrschaftszugehörigkeit und den entsprechenden Archivbeständen können anhand der Findmittel zu den Beständen die für die familiengeschichtliche Forschung einschlägigen Archivalien ermittelt, bestellt und in den Lesesälen der Archive eingesehen werden.

So lässt sich die Reihe der Vorfahren möglicherweise bis ins Mittelalter zurückverfolgen.

Wenn Sie Ihre Vorfahren in "Auswanderung aus Südwestdeutschland" nicht finden können, empfiehlt es sich, für weitere Nachforschungen zu Auswanderern aus Württemberg die Bestände der Staatsarchive Ludwigsburg und Sigmaringen heranzuziehen. Vor allem in den Oberamtsüberlieferungen des Staatsarchivs Ludwigsburg und des Staatsarchivs Sigmaringen, die von Hans Glatzle nicht systematisch durchforscht werden konnten, befindet sich noch eine Vielzahl von Informationen über einzelne Auswanderer. Da die Akten nach Oberämtern formiert sind, ist es für den Erfolg von Recherchen Voraussetzung, dass der Herkunftsort der gesuchten Personen bekannt ist oder zumindest Vermutungen hierzu bestehen. Die Kenntnis des Herkunftsorts von Auswanderern ist generell die wichtigste Grundlage für weiterführende Nachforschungen.

Die Archivare des Landes Baden-Württemberg stehen Ihnen mit Rat und Tat beiseite. Allerdings erlauben es unsere anderen vielfältigen Dienstverpflichtungen nur in den seltensten Fällen, selbst in den entsprechenden Unterlagen zu suchen. Gerne vermitteln wir Ihnen jedoch professionelle Genealogen, die diese beschwerliche Arbeit für Sie gegen Bezahlung übernehmen.

Weitere Informationen zu den für die Datenbank ausgewerteten Quellen: